Turbo-Sprayer BeDi Reinigung - EINBAUANLEITUNG LLK Kühlung Tipps

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Einbauanleitung Set max @10 Bar

  • Adapter in den Wisch Wasser Tank  (WWT) einkleben oder die Leitung zur Wischwasserpumpe mittelst T-Stück anzapfen. In die Saugleitung den Filter einbringen.

  • Saugleitung vom WWT bis zur Pumpe ziehen (Saugleitung kurz halten). In die Leitung den Filter einsetzen. Pumpe wenn möglich unterhalb des WWT anbringen und die Pumpe an einem trockenem Ort mittels Schrauben oder Kabelbinder befestigen. Idealer Weise sollte die Pumpe senkrecht (Pumpenkopf oben) angebracht werden.

  • Nach der Pumpe wird der Tropfenstopp/ Rückschlagventil in die Druckleitung gesetzt. Das Tropfstoppventil bitte so installieren, dass man später noch heran kommt, damit das System nach vollständiger Entleerung manuell entlüftet werden kann. BEACHTE: Die Leitung muss vor Installation des Tropfstopp befüllt werden, also Pumpe kurz laufen lassen, dann den Tropfenstopper in die Leitung setzen, da der Stopper nur mit Flüssigket arbeiten kann!! 

  • Anschließend werden die Mehrfachverteiler auf den Druckschlauch gesteckt. Diese lassen sich durch Drücken des kleinen Rings an der Öffnung wieder vom Schlauch lösen. 

  • Die Düsen sind so zu positionieren, dass sie im Idealfall parallel zum Kühler sprühen und auf die heiße (Turbo-Seite) des LLK gerichtet sind. Die Düsen sollten ihren vollen Sprühkelgel erreichen können und nicht direkt punktuell den Kühler anstrahlen! 
    Der Fahrtwind wird so den Nebel besser verteilen.
  • Die Düsen können mittels Kabelbinder an der Front / Grill / Gitter o.Ä. mittels Kabelbinder befestigt werden. Es ist auch möglich, den Adapter von der Düse zu trennen, das Röhrchen der Düse durch ein Loch zu fädeln und den Adapter wieder fest aufzustecken.
  • Das System ist selbstansaugend und muss vor dem ersten Gebrauch i.d.R. nicht entlüftet werden. Um den Verbrauch zu optimieren können einzelne Düsen mittels beiliegender Stopfen vom Verteiler getrennt und abgedichtet werden, falls sich nach Temperaturloggs herausstellt, dass z.B. 6 Düsen /125ml/min) zu viel sind. Ziel sollten max 45°C unter Vollast sein!


Variante1, 125ml Vollkegeldüsen
Variante 2, wenn es eng vorm LLK wird


  •  Elektrik:
  • An den PLUS Pol der Pumpe ein ein-adriges Kabel anlöten, dieses in den Innenraum ziehen

  • Dieses PLUS Kabel mit dem Gaspedalschalter verbinden (Eingang/ Ausgang aus dem Schalter)

  • Das PLUS Kabel vom Schalter zum Sicherungskasten verlegen, dort ein Zündungsplus mit 5A oder mehr suchen und das PLUS Kabel anklemmen

  • Den MASSE Pol der Pumpe mit der Karosse verbinden (Öse liegt bei)

  • Die Pumpe kann auch direkt mit dem PLUS Pol der Batterie verbunden werden, dann aber bitte eine Stecksicherung zwischenschalten!!!

  • Der Gaspedalschalter wird am einfachsten mit der Heißklebepistole (zur Not auch schnellhärtender Kleber) so unter dem Gaspedal befestigt, dass der Hebelarm bei ca. 90% Gaspedalstellung aktiviert wird.  
    Für 1/4 mile oder zum cool down kann bei Bedarf ein Kippschalter (unbelegter Schalter im Cokpit) paralel geschaltet werden, damit das System nicht nur bei Vollast aktiviert.

 

 UPDATE: Vollautomatische Temperaturschaltung youtu.be/5tncDgPUuMA






Wartung:


Die Düsen können bei Bedarf durch Aufdrehen gereinigt werden. Die Düsen können lackiert werden (Austrittsöffnung abkleben).
Das System kann mit Scheibenreiniger oder Alkohol betrieben werden. 
Im Winter sollten die Leitungen geleert und der Strom abgeklemmt werden. 



Zum Einbau wird benötigt:

Akkubohrer, ein Leatherman, Lötkolben, Stromkabel- einadrig oder Boxenkabel, Kabelschuhe, Heißkleber und kleine Kabelbinder.

Einbauzeit mit optimalen Einstellen der Düsen ca. 1-3 Stunden.








Bild 1

Einfach ein 2-3mm Loch in den Schlauch der Scheinwerferreinigungsanlage bohren, einen der beiliegenden geraden Verbinder o. Winkelstücke einstecken, fertig, alles dicht.





Bild 1.1

Hier sitzt die Pumpe direkt unten am Wassertank. Der Schraubdapter zum Wasser abgreifen wurde im Behälter eingeschraubt und mit Silkon abgedichtet. (Siehe Bild 2)

Der Tropfenstopp wird ebenfalls so verlegt, dass er leicht zugänglich ist.





Bild 2

Der Anschluss für den Wasserbehälter, falls Lösung Bild1 nicht möglich, ein 12mm Loch in den WWB bohren und den Schraubadapter mit etwas Silikon in den WWB einschrauben.



Bild 3

Tropfenstopper fällt weg, da die max Pumpe selbst abdichtet.



Bild 4

Düsen paralel anklemmen.



Bild 5

Die Pumpe (links im Bild) kann mit Kabelbindern direkt neben dem WWBehälter befestigt werden. Jeder andere trockene Ort ist aber auch möglich...



Bild 6

Am effektivsten ist es, die Düsen auf die heiße LLK Seite einzurichten, da dort die größte Menge verdampfen kann.



 Bild 7

Die beiden blauen Düsen wurden gegen die neuen weißen im oberen Bild getauscht.













(Bild 11) Beispielhafte Anbringung des Gaspedalschalter. Der Schalter wir mittels Heißklebepistole unter dem Gaspedal angebracht. Dabei wird der Hebelarm bei ca. 90% Gaspedalstellung eingedrückt um den Stromkreis zu schließen.



Bild 8

Den Düsen und Tropfenstoppern habe ich einen passenden Adapter aufgesteckt. Dadurch lässt sich der Druckschlauch leichter anbringen und wird gegen Abrutschen gesichert. Der Druckschlauch lässt sich NICHT ohne einen Schnitt (Bild) vom Adapter lösen. Beim Lösen der Winkelstücken/T-Stücken bitte genau so vorgehen.



 Bild 9

Den Adapter kann man aus Platzgründen entfernen, z.B. wenn die Düse mit einem 90° Winkel am Grill befestigt werden soll.

Siehe Bild 6

Zur Befestigung reicht ein Kabelbinder, somit lässt sich die Düse noch nach li. und re. drehen.





Bild 10

Anordnung der 6 Düsen, paralel geschaltet. Re. neben der Pumpe sind die drei Anschlussmöglichkeiten für die Saugleitung am Wischwasserbehälter.

(Schraubadapter, Winkelstück und Einsteckadapter)



Physikalischer Hintergrund:


Das System arbeitet nach dem Prinzip der adiabaten Kühung und nutzt die sehr hoheVerdampfungskälte/ Verdampfungsenthalpie des Wassers.



Indem feinster Wassernebel (bei 4 Düsen ~500ml/min) mit einer Tropfengröße von 50-70 Nanometer mit einem Abstand von ca. 10-30 cm auf den Ladeluftkühler gesprüht wird, verdampft der Wassernebel sofort und entzieht den heißen Kühlern (LLK sowie Wasserkühler!!)  Wärmenergie. 



Wasser ist das ideale und kostengünstigste Kühlmedium. 



Hier ein Beispiel um die Energieaufnahme des Wassers einmal zu verdeutlichen:

Um 1Kg Aluminium um 1°C abzukühlen benötigt man 0,98KJoule .

Um 1Kg Wasser (20°C) bei 100°C zu verdampfen sind ~2088KJoule Wärmeenergie nötig.

Ein Kg Luft (ca. 820 Liter) hat lediglich nur eine Wärmeaufnahmekapazität von 1KJoule/Kg. 



Um eine optimale Kühlung zu erreichen muss der Wassernebel so fein sein, das dieser schnellstmöglich verdampft und keinen Wasserfilm zwischen den Kühlrippen bildet.

Das Fluten der Kühlrippen würde bei schlecht durchströhmten Kühlern die Kühlrippen teilweise zusetzen und die Verdunstung des massiven Wasserfilms erschweren. 



Je heißer der Kühler, um so wirksamer wird die Verdampfungskühlung, weil das Wasser bei vollständiger Verdampfung die größtmögliche Wärmeenergie verbraucht.



Bei Ladelufttemperaturen unter 100°C Verdunstet das Wasser im Spühnebel langsamer, benötig aber dennoch 2088KJoule/Kg um seinen Agregatzustand zu wechseln. 



Eine Beimischung von Scheibenfrotschutz/Alkohol ist an kühleren Tagen sogar sinnvoll, da der Alkohol die Siedetemperatur des Wassers herabsetzt und die Verdunstung beschleunigt.



Ladelufttemperaturen steigen bei ungetunten Turbomotoren (Verdichterseite) bis zu 130°C an und der meist schlecht angeströhmte Ladeluftkühler kühlt im Sommer auf NUR 65°C herunter. (Bild unten)

Getunte Motoren erreichen schnell Ladelufttemperaturen, die weit über 150°C (Verdichterseite) reichen.







Ab spätestens 50°C Ladelufttemperatur folgt Leistungsverlust durch Eingriffe des Motorsteuergerätes zum Schutz des Motors.

(Zündwinkelrücknahme, Ladedruckabfall)



Hier noch einige Messwerte Leon Seat Cupra R:



Ladeluft bei 32° Außentemperatur gemessen (Ohne Chiptuning): 

Eingang LLK (Turbolader Ausgang) 119°C - Ausgang LLK ohne Aufspritzung 67°C - mit Aufspritzung LLK Ausgang 41°C!! 

26°C Unterschied, bedeuten ca. 8% mehr Leistung!



Seat Leon CupraR, 5.Gang 100 -200Km/h, ohne Tuning, 29°C Außentemperatur:

Erster Lauf:     17,9 sec., mit Nebel 16,7 sec.

Zweiter Lauf:   18,2 sec., mit Nebel 17,8 sec.



Seat Leon CupraR 5.Gang 100 -200Km/h, mit Tuning, 27°C Außentemperatur:

Erster Lauf:     13,7 sec., mit Nebel 12,4 sec.

Zweiter Lauf:   13,5 sec., mit Nebel 12,1 sec.


Videos:



Wasseraufspritzung LLK:     youtu.be/fOEprjIo2vE   

Düsentest Aufspritzung:             youtu.be/uDGoC8rDDRs

Ventile TSI Reinigen:                   youtu.be/jmtip4Xvi3I

Ventile TFSI Reinigen:                 youtu.be/R1T18Zwy7QU

Cupra R 100-200 Km/h:               youtu.be/g0cxlRMV9HQ

Abdeckung/ Motorabdeckung  

für EVOMS 2.0 TFSI Cupra R:     youtu.be/3NxPu2VU7dM 



 
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